Naturstein-Leichtfassade  Airtec Stone  ermöglicht denkmalgerechte OptikNaturstein-Leichtfassade Airtec Stone ermöglicht denkmalgerechte Optik

Schwarze Granitfassade Baar (Kanton Zug, Schweiz)

Objekt:

Sanierung des Okerhochhauses der TU Braunschweig

Bauherr:

Staatshochbauamt BS I, Braunschweig

Planung:

vahjen+partner, Braunschweig

Ausführung:

Metallbau Otto Kilimann GmbH, Braunschweig

Fassade:

Airtec Stone Elemente
Oberflächen: Silver White und Azul Platino

Wie im Original – Fassadenlösung mit ultraleichten NatursteinelementenWie im Original – Fassadenlösung mit ultraleichten Natursteinelementen

Mit seiner schlanken, hoch aufragenden Gestalt, seiner streng gegliederten Natursteinfassaden und seinem charakteristischen Flugdach gehört das 1957 nach Plänen von Prof. Dieter Oesterlen errichtete Okerhochhaus in Braunschweig zu den bedeutendsten Beispielen der deutschen Nachkriegsmoderne.

Zahlreiche Bauschäden an der Fassade hatten zuletzt eine umfassende Sanierung des 58 Meter hohen denkmalgeschützten Gebäudes nötig gemacht. Bei der Ausführung setzen die Braunschweiger Architekten vahjen+partner auf den Einsatz von ultraleichten Airtec Stone Naturstein-Elementen, um so die gestalterischen Stärken des ursprünglichen Entwurfs mit modernen statischen und bauphysikalischen Anforderungen zu verbinden.

Individuell angepasste Lösung

Um eine denkmalgerechte, sichere und bauphysikalisch einwandfreie Rekonstruktion zu realisieren, setzten die Architekten eine individuell angepasste Lösung mit Airtec Stone Elementen ein. Die großformatigen Tafeln aus feinkörnigem Naturstein entsprechen exakt der denkmalgeschützten Fassadenoptik und entsprechen mit ihrem geringen Gewicht von unter 42 Kilogramm je Quadratmeter dem Wunsch der Architekten nach einer möglichst leichten Fassadenkonstruktion.

Optimiert wird das Fassadenbild des sanierten Okerhochhauses durch den Einsatz von farbbeschichteten, 50 Millimeter breiten seitlichen Fräsungen zur Imitation der ursprünglichen Fassadenfugen. Vom Originalentwurf aus den 1950er-Jahren ist die sanierte Fassade daher optisch nicht zu unterscheiden.