ObjektOkerhochhaus der TU Braunschweig, Braunschweig
BauherrStaatshochbauamt BS I, Braunschweig
Planungvahjen+partner, Braunschweig
FassadensystemAirtec Stone Elemente
FassadenoberflächeGranit Silver White C120 geschliffen, Format 1665 x 905 mm
Granit Azul Platino C120 geschliffen, Format 3095 x 315 mm
Ausführung FassadeMetallbau Otto Kilimann GmbH, Braunschweig

Mit seiner schlanken, hoch aufragenden Gestalt, seiner streng gegliederten Natursteinfassade und seinem charakteristischen Flugdach gehört das 1957 nach Plänen von Prof. Dieter Oesterlen errichtete Okerhochhaus in Braunschweig zu den bedeutendsten Beispielen der deutschen Nachkriegsmoderne. Zahlreiche Bauschäden hatten eine Sanierung des 58 Meter hohen denkmalgeschützten Gebäudes nötig gemacht. Im Zuge der Sanierung war nach dem Abbruch der Fassadenbekleidung eine neue Fenstermodulfassade montiert worden. Eine besondere Lösung erforderte anschließend die äußere Bekleidung der Fenstermodule im Bereich der vertikalen und horizontalen Stöße sowie der Brüstung. Die großformatigen Natursteintafeln entsprechen exakt der denkmalgeschützten Fassadenoptik und mit ihrem geringen Gewicht von unter 42 Kilogramm je Quadratmeter dem Wunsch nach einer möglichst leichten Fassadenkonstruktion.