ObjektFrankenberger Höfe, Aachen
BauherrAug. Prien Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Hamburg
MonitoringDr.-Ing. Stefan Schölzel,
Ingenieurbüro für Baumanagement, Aachen
EndinvestorQuantum Immobilien Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg
Planungkadawittfeldarchitektur GmbH, Aachen
BauunternehmenAug. Prien Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Hamburg
Fassadealsecco Fassadendämmsystem,
Meldorfer Verblender
Ausführung Fassadeprocasa baumanagement GmbH, Köln

Die Frankenberger Höfe in Aachen verbinden modernen Wohnkomfort mit noblem Altbau-Charme. Das vom renommierten Aachener Büro kadawittfeldarchitektur geplante Ensemble aus individuell gestalteten Stadthäusern fügt sich mit seinem differenzierten Fassadenkonzept harmonisch in das umgebende Gründerzeitviertel ein.

Große Aufmerksamkeit legten die Planer auf die Ausgestaltung der Fassaden. Um eine moderne Interpretation der umgebenden Altbausubstanz zu ermöglichen, wurden die einzelnen Abschnitte mit Hochparterre, unterschiedlichen Sockeln, vertikalen Fenstern, Erkern, Gesimsen, französischen Balkonen, diversen Schmuckelementen und unterschiedlichen Firsthöhen gestaltet. Im Zusammenspiel der Elemente ist ein abwechslungsreiches Fassadenbild entstanden, das sich mit seiner Individualität und Kleinteiligkeit deutlich von anderen Neubauprojekten unterscheidet. Die Umsetzung des Gestaltungskonzeptes erfolgte durch die ebenfalls zur Aug. Prien Gruppe gehörende Aug. Prien Bauunternehmung.

Zum Einsatz kamen vor allem unterschiedliche alsecco-Systemlösungen. Ein Fassadendämmsystem sorgt für langfristig niedrige Energiekosten. Um das Fassadenbild entsprechend den Vorstellungen der Architekten zu entwickeln, wurden in einem ersten Schritt zunächst verschiedene Mustervorschläge eingebracht. Zur Ausführung kamen dann handwerklich aufwändige Besenstrich-Muster, verschiedene Feinputzflächen, gefräste Bossenmuster sowie gefräste Paneel-Elemente. Ein Gesimsband fungiert als oberer Dachrand- und Sockelabschluss. Als besonderer Effekt wurden außerdem Meldorfer Verblender in einer Art 3D-Struktur aufgebracht, um so die verschiedenen Sockeltypen der Erdgeschossfassade zu markieren. Die vier bis sechs Millimeter flachen Verblender bieten mit ihrem geringen Gewicht von 5,5 Kilogramm je Quadratmeter und der einfachen Verarbeitung zahlreiche Vorteile und eine wirtschaftliche Alternative zu einem herkömmlichen Fassadenaufbau. Im Zusammenspiel gelang eine vielfältig differenzierte Außenhülle, die sich optimal in das wertige Architekturkonzept einfügt.

Fotos: Axel Hartmann