Preiserhöhung bei EPS-Dämmplatten

Aufgrund der aktuellen Preissituation bei Fassadendämmplatten aus Polystyrol erhöht alsecco ab sofort die Preise um 9,00 Euro/m³ für alle neuen Objekte.

Die Gründe für die EPS-Preiserhöhung

Verknappung der Produktionskapazitäten und deutlicher Preisanstieg bei Styrol

Der Einkaufspreis für Styrol ist für die Hersteller der Dämmstoffe in den letzten Wochen umgerechnet um etwa 9,00 Euro pro Kubikmeter EPS in die Höhe geschnellt. Weitere Erhöhungen für diesen Rohstoff sind bereits für das zweite und dritte Quartal 2017 angekündigt. Die Wettbewerbssituation und der Abbau von Produktionskapazitäten in China und den USA bieten keinen Spielraum um bei Styrol auf Alternativlieferanten auszuweichen.

Maut für LKW´s unter 12t und somit auch für die EPS-Transportfahrzeuge

Zum 1. Oktober 2015 hat die Bundesregierung festgelegt, dass bereits Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen eine Mautgebühr entrichten, deren zulässiges Gesamtgewicht mindestens 7,5 Tonnen beträgt. Damit wird die Mautpflicht auf Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 7,5 bis 11,99 Tonnen ausgedehnt. Diese Maut betrifft somit die „leichten Jumbos“, welche für Dämmstofflieferungen genutzt werden. Damit haben sich die Transportkosten um 7 bis 10 % nach oben verändert. Hinzu kommen Lohnerhöhungen im Logistikbereich und der Fahrermangel für LKWs. Diese Erhöhungen wurden bisher seitens der Industrie getragen.

Verknappung der Produktionskapazitäten durch Werksschließungen

In den letzten Jahren wurden von verschiedenen Herstellern mehrere Produktionsstandorte für EPS-Dämmstoffe geschlossen. Dadurch ist es zu einer Reduktion und Konzentration der Kapazitäten gekommen. Diese durch das nicht mehr kostendeckende Preisniveau bei den EPS-Dämmstoffen und die rückläufigen Absatzmengen getriebenen Standortschließungen schlagen sich in deutlich gestiegenen Transportkosten nieder. Diese Kosten wurden bisher von der Industrie getragen.

Gestiegene Lohnkosten in der Produktion

Seit Dezember 2013 sind bei den Herstellern von EPS Dämmstoffen die Lohnkosten durch mehrere tarifliche Erhöhungen (Südwestdeutsche Kunststoffindustrie) um durchschnittlich knapp 3% pro Jahr gestiegen. Diese Abschlüsse sind von der Höhe mit denen in anderen tarifgebundenen Bereichen vergleichbar. Die daraus entstandenen Kosten hat die Industrie bisher getragen.